Buch Rezension: Weltenspringer von James Riley

Buch Rezension: Weltenspringer von James Riley

Sponsored Post. Seit meiner ersten Begegnung mit Tintenherz von Cornelia Funke bin ich ein sehr großer Fan von Büchern, die von Büchern handeln. Umso mehr habe ich mich über die Gelegenheit gefreut, ein Rezensionsexemplar von Weltenspringer vom Carlsen Verlag lesen zu können. Denn wer von uns hat sich denn noch nicht gewünscht, Teil seiner Lieblingsgeschichten sein zu können? Für den Protagonisten Owen wird dieser Traum in Weltenspringer von James Riley wahr.

Deutscher Titel Weltenspringer
Originaltitel Story Thieves
Genre Fantasy, Abenteuer
Autor James Riley
Übersetzer Gabriele Haefs
Altersempfehlung ab 10 Jahren
Bindung Taschenbuch
Umfang 384 Seiten
Erschienen Januar 2018
Verlag Carlsen Verlag
ISBN 978-3-522-50497-3

Der Inhalt von Weltenspringer

Weltenspringer erzählt die Geschichte von dem jungen Owen. Owen liebt Bücher. Kein Wunder, denn seine Mutter arbeitet in der Bibliothek. Besonders großer Fan ist er von der Jonathan Porterhouse Reihe, die von einem Magier-Lehrling handelt. Er kann die Veröffentlichung des neuen, siebten Bandes kaum abwarten und träumt sich daher auch gerne in der Schule in diese Welten. In der Schule fällt ihm eines Tages Bethany auf, die förmlich in ihrem Mathebuch versinkt. Es stellt sich heraus, dass Bethany in Bücher springen kann. Das will Owen auch! Doch das Bücherspringen stellt sich als äußerst komplizierte Angelegenheit heraus, wenn man nicht den Verlauf der Geschichte verändern darf.

Klappentext:

Das Leben wäre todlangweilig, wenn es keine coolen Bücher gäbe. Noch besser wäre es allerdings, wenn man der Held aus seiner absoluten Lieblingsserie sein könnte. Das weiß niemand besser als Owen. Denn als er nach einem zum Gähnen langweiligen Schultag beobachtet, wie seine Mitschülerin Bethany aus einem Buch klettert – ja, richtig, AUS EINEM BUCH –, bringt er sie dazu, ihn auf ihre nächste Reise mitzunehmen. Dabei vergisst Owen allerdings die wichtigste Regel überhaupt: Greif NIE in die Geschichte ein!

Bewertung – Erster Eindruck

James Riley zögert nicht lange: Die Geschichte von Weltenspringer nimmt direkt mit der ersten Seite zügig an Fahrt auf. Es sind keine langen Vorgeschichten und Charaktervorstellungen nötig, um die Geschichte in Gang zu bringen. Das Abenteuer von Owen startet direkt ab der ersten Seite mit vollem Tempo. Die Kapitelüberschriften werden begleitet von schönen, kleinen Illustrationen von Büchern und Bücherseiten. Das Buch selbst ist für ein junges Zielpublikum ausgelegt, was man zwar dem Design anmerken kann, aber einen Erwachsenen niemals davon abhalten würde, sich mit diesem Buch in der Öffentlichkeit blicken zu lassen. Der Schreibstil von James Riley ist sehr leserlich und flüssig, was einem das Lesen erleichtert.

Die Charaktere

Im Vordergrund der Geschichte stehen die Charaktere Bethany und Owen. Bethany beherrscht das Bücher-Springen, eine Fähigkeit, die auch der gute Owen nur allzu gerne hätte. Was Owen zu Beginn jedoch noch nicht weiß, ist, dass Bethany nicht ohne Grund in ihren Lieblingsbüchern abtaucht. Bethany ist nämlich auf der Suche nach ihrem Vater. Owen hingegen möchte in erster Linie wissen, wie es in seiner Lieblingsbuchreihe weitergehen wird. Beide Protagonisten sind sehr sympathisch, haben aber dennoch ihre Eigenarten. So kommt Bethany dennoch hin und wieder sehr zickig herüber, während Owen manchmal etwas zu plakativ an den sympatischen Büchernerd angelehnt ist. Die Handlungsgründe beider Charaktere sind jedoch mehr als glaubwürdig und die Dialoge für die von zwei Jugendlichen absolut angemessen und realistisch.

Die Storyline und die Geschichte

Weltenspringer ist nicht die erste Buchreihe, bei der es darum geht, in andere Geschichten einzutauchen. Trotzdem verleiht James Riley dieser Thematik durch seinen Schreibstil eine ganz persönliche, neue Würze, die mitreißend und spannend zugleich ist. Anders als in den meisten anderen Büchern dieser Thematik, geht es in Weltenspringer nämlich hauptsächlich in eine fiktive Buchreihe, in die die Hauptcharaktere hereinspringen. Dies ist an einigen Stellen etwas verwirrend, da dem Leser nicht viel über diese fiktive Buchreihe erzählt wird. Der Erzählstil und die Grundidee bieten sehr viel Platz zum Träumen. Man hat genug Möglichkeiten, um sich selber vorzustellen, wie das Bücher-Sprignen in der echten Welt wohl aussehen könnte. Die Story rund um Owen bleibt durchgängig spannend, manchmal sogar gefährlich, und hat – meiner Meinung nach – ein würdiges, rundes Ende.

Mein Fazit zu Weltenspringer von James Riley

Der Roman von James Riley ist sowohl für Mädchen wie auch für Jungen eine sehr schöne, lesenswerte Lektüre. Jeder der Spaß am Lesen und Freude an Büchern hat, wird in Weltenspringer Teile seiner Lieblingsgeschichten wieder finden und an der ein oder anderen Stelle mit Sicherheit nicht um das Schmunzeln herum kommen. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und bin davon überzeugt, dass Fans von Fantasy und Young Adult Literatur das ebenfalls haben werden.

Bewertung nach der nonsensente-Bewertungsskala:

Positiv Negativ 8
Sehr gut!

Geschichte – 8
Spannung – 8
Anspruch – 6
Charaktere – 10

  • Handlung mit viel Action
  • Bildhafter Erzählstil
  • Sehr gute, glaubwürdige Charaktere
  • Schöne Story
  • Abenteuer und Spannung vereint
  • Der Geschichte fehlt es gelegentlich an Tiefe
  • Einige verwirrende Gedankensprünge
  • Gesamtnote in Sternen
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User Review
5 (2 votes)
sarah-laurien-weiher

Hinter nonsensente stecke ich, Sarah. Seit dem Jahr 2015 bin ich Bloggerin. Ich schreibe auf meinem Blog über Dinge, Welten und Menschen. Kurzum über alles, was mich bewegt. Als Pixelfreundin bin ich in der bunten Welt der Medien aufgewachsen. Besonders gerne befasse ich mich heute mit Literatur aus den Bereichen Fantasy, Sci-Fi und Crime.

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