Lesezeichen selber machen: Die bittere Wahrheit

Lesezeichen selber machen: Die bittere Wahrheit

Es gibt da draußen so viele tolle Blogger, die noch viel tollere Lesezeichen selber machen. Ganz einfach soll es gehen. Mit Dingen die man Zuhause hat. Schnell und wunderschön. Pinterest ist voll von verlockenden DIYs, die man am Ende doch nie umsetzt. Ganz ehrlich? Jeder Bücherwurm weiß doch, wie die Realität am Ende aussieht.

Wir nehmen am Ende doch einfach das, was gerade in der Nähe liegt. Ich will dir nichts vormachen. Ich benutze nie schickimicki Lesezeichen. Ich habe noch nie ein Lesezeichen DIY umgesetzt. Deshalb zeige ich dir jetzt, was ich verwende, um meine Buchseiten wiederzufinden. Ich wette mir dir, du hast diese Dinge auch schon mal benutzt.

Das integrierte Lesezeichen

Gut, ich gebe zu, diese Kategorie ist ein wenig gemogelt. Ach wie schön, wenn ein Buch mir das passende Leszeichen in Form eines Bandes direkt mitliefert. Das Lesezeichen kann so nicht raus fallen, man muss nicht kreativ werden und sich selber etwas zusammen basteln und die Faulheit hat gewonnen. Danke dafür, Tintenherz.

integriertes-lesezeichen

Lesezeichen selber machen: Der Kassenzettel

Das ist die bittere Wahrheit. Kassenzettel oder Abholscheine sind etwas, das ich konstant immer in meiner Tasche herum fliegen habe. Ein Kassenzettel ist im Grunde immer greifbar und eignet sich perfekt als Lesezeichen und um eine Seite wiederzufinden. Das beste ist, wenn das Buch zu Ende gelesen ist, dann kann man den Zettel einfach entsorgen. Er ist lang genug für jedes Buch und färbt nicht ab. Was will man mehr?

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Der Schutzumschlag

Es war die richtige Entscheidung, dass ich keine DIYs mache. Ich bin zu pragmatisch dafür. Das schöne bei den meisten Büchern ist: Wenn sie kein integriertes Lesezeichen haben, dann haben sie meistens einen Schutzumschlag. Diesen Umschlag kann man wunderbar Zweck entfremden und als Lesezeichen verwenden. Einfach möglichst viele Seiten rein stopfen und ab der Hälfte die Rückseite des Schutzumschlages nehmen. Lesezeichen selber machen kann so einfach sein!

(Bei dem nachfolgendem Buch, Noah von Sebastian Fitzek, hat man sogar beides: Integriertes Leszeichen und Schutzumschlag. Hach, ich weiß wieso ich diesen Autoren mag.)

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Irgendwelche Klebchen

Egal ob Klebchen oder Post-It. Sie erfüllen doch alle denselben Zweck. Irgendwo hat man diese Dinger ohnehin Zuhause rumfliegen und sie lassen sich wunderbar als Lesezeichen oder zum Markieren von besonders schönen Seiten verwenden. Viele meiner Bücher sind damit gerade zu zu bombardiert. Und ja: Ich bin einer dieser furchtbaren Menschen, der Anmerkungen auf den Seiten hinterlässt. Ich notiere mir am Buchrand oft genug irgendwelche Dinge, unterstreiche Zitate oder knicke die Seiten. Ich bin die Person, der du dein Buch nicht leihen wollen würdest. Doch das ist der Punkt: Ich liebe Bücher. Ich liebe es, sie zu riechen oder in der Hand zu haben – oder eben darin meine Spuren zu hinterlassen. Doch ich schweife ab.

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Visitenkarten als Lesezeichen

Kann man noch subtiler Eigenwerbung machen? Spaß beiseite, auch Visitenkarten oder jede andere Art Papierschnipsel eignen sich wundervoll als Lesezeichen. Lesezeichen selber machen war noch nie so einfach. Du brauchst weder Kleber noch Schere oder irgendwelches Bastelpapier. Nimm einfach das, was in deiner Tasche gerade rum fliegt. So überlebe ich seit Jahren.

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Ich habe in meinem Leben noch nie eine Sekunde mit dem Lesezeichen basteln verbracht. Klar, Lesezeichen eignen sich auch wunderbar als Geschenk oder Geschenkidee und die Dinger lassen sich mit Sicherheit auch wunderbar personalisieren. Doch die Wahrheit ist: Spätestens nach dem zweiten Buch fliegen sie bei mir irgendwo durch die Gegend und sind nicht mehr aufzufinden. Zu schade um das Papier, die Muster, den Stoff oder – teilweise – sogar das Metall.

Die einzigen Lesezeichen, die ich seit Jahren habe und auch entsprechend hege und pflege, sind die Harry Potter Lesezeichen, die so toll meine Bücher kaputt machen, weil sie so schwer sind, aber dabei fantastisch aussehen. Du siehst diese Lesezeichen auf meinem Titelbild. Ich kann dir also leider nicht mit DIY Anleitungen helfen. Auch habe ich keine Vorlage zum Ausdrucken oder ähnliches für dich. Aber mal ehrlich: Wie fancy sind deine Lesezeichen wirklich?

Beitragsbild: © Katrina_S – pixabay.com

Hinter nonsensente stecke ich, Sarah. Seit dem Jahr 2015 bin ich Bloggerin. Ich schreibe auf meinem Blog über Dinge, Welten und Menschen. Kurzum über alles, was mich bewegt. Als Pixelfreundin bin ich in der bunten Welt der Medien aufgewachsen. Besonders gerne befasse ich mich heute mit Literatur aus den Bereichen Fantasy, Sci-Fi und Crime.

1 Kommentar

  1. 20. September 2018 / 11:18

    Hey!
    Ich habe tatsächlich schon mal Lesezeichen gebastelt, und zwar diese Dreiecke, die man auf die Ecke setzt. Kann man das verstehen? 😀
    Mittlerweile liegen die aber auch in irgendeiner Schublade. Besonders wenn es schnell gehen muss nehme ich einfach das, was in der Nähe liegt, zB Kassenbons, Notizzettel, Postkarten.. dabei habe ich dann oft welche, die beim Buch dabei waren, wie bei Diogenes oft. Oder von jemandem, der mir das Buch geschenkt/geschickt hat. So hat man noch eine schöne Erinnerung beim Lesen.
    Ansonsten habe ich aber auch einige Lesezeichen gekauft, von Harry Potter, Reich der sieben Höfe, etc etc..
    Man kann nie genug haben.. sie zieren meine Regale, selten meine Bücher. Haha. Die Dinger habe ich dann irgendwie nie zur Hand.

    Liebe Grüße,
    Nicci

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