Der Schutzumschlag beim Buch – An oder ab?

Der Schutzumschlag beim Buch – An oder ab?

Die Sache mit dem Schutzumschlag beim Buch ist so eine Sache: Lässt man ihn beim Lesen dran oder macht man ihn doch lieber ab? So schön das Schmuckstück um unsere Lieblingsbücher herum auch aussehen mag, beim Lesen kann sich das rutschige Material gerne mal als lästig erweisen. Einige Leseratten benutzen den Schutzumschlag sogar dafür, um sich ihre zuletzt gelesene Seite zu markieren und gebrauchen ihn als Lesezeichen. Doch wofür ist der Schutzumschlag eigentlich gut und was macht man mit ihm beim Lesen?

Der Sinn eines Schutzumschlags

Wie das Wort bereits verrät, dient ein solcher Umschlag in erster Linie dem besseren Schutz und der Aufwertung von Hardcover-Büchern. Gebundene Bücher sind in ihrer Herstellung und in ihrer Produktion um einiges Teurer als Taschenbücher. Gerade, wenn dann ein Buch mit einem besonders aufwendigen Cover produziert werden soll, ist damit auch hoher Aufwand verbunden. Viele Verlage gehen dem aus dem Weg, indem sie einen Papier- oder Plastikumschlag designen lassen, der einfach um das Hardcover gefaltet werden kann. So sind der künstlerischen Freiheit weniger Grenzen gesetzt und die Produktion ist nicht so aufwendig und teuer.

Der Schutzumschlag vom Buch beim Lesen

Beim Lesen kann der zusätzliche Einband eines Buches ganz schön lästig sein. Allzu oft steht man dann vor der Frage: Und jetzt? Im Grunde gibt es vier Optionen mit dem Schutzumschlag von Büchern umzugehen. Von einem “richtig” oder “falsch” kann bei keiner davon gesprochen werden:

  1. Man lässt den Umschlag beim Lesen dran und lässt ihn auch dran, wenn man das Buch ins Regal stellt.
  2. Man lässt den Umschlag beim Lesen dran, verwendet ihn vielleicht sogar als Lesezeichen (für die erste Hälfte die vordere Innenseite, für die zweite Hälfte die hintere Innenseite) und nimmt ihn gegebenenfalls dann ab, wenn man das Buch ins Regal stellt, damit das Buch wieder ganz frisch und unbenutzt aussieht.
  3. Man legt den Umschlag vor dem Lesen jedes Mal beiseite, um ihn nicht kaputt zu machen. So sieht das Buch ebenfalls wieder wie neu aus, wenn man ihn erneut anbringt.
  4. Man wirft den Umschlag von vornherein weg, weil er als lästig empfunden wird.

Egal wie man mit dem Einband umgeht, einen Zweck erfüllt das Ganze immer: Diese zusätzlichen Verpackungen von Büchern sind meistens sehr schön und aufwendig gestaltet. Viele Menschen gehen beim Bücherkauf in erster Linie nach dem Buchcover, bevor sie überhaupt den Klappentext lesen. Ist das Cover nicht ansprechend oder wird als uninteressant empfunden, wird über das Buch hinweg gegangen. Verlage machen sich dieses Kaufverhalten zu Nutzen, indem sie hochwertige Cover gestalten. Diese sehen nicht nur gut aus, sondern schützen auch das hochwertige, gebundene Buch vor Verschmutzungen und Schäden. Was der Käufer dann damit veranstaltet, ist ihm überlassen.

Ich persönlich lege den Umschlag meistens beiseite, weil er mich beim Lesen stört, befestige ihn aber dann wieder, wenn ich eine Lesepause einlege oder das Buch in mein Regal wandert. Wie ist das bei dir? Hinterlasse mir gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken und Erfahrungen zu diesem Thema.

Beitragsbild: © karboompics – pixabay.com

sarah-laurien-weiher

Hinter nonsensente stecke ich, Sarah. Seit dem Jahr 2015 bin ich Bloggerin. Ich schreibe auf meinem Blog über Dinge, Welten und Menschen. Kurzum über alles, was mich bewegt. Als Pixelfreundin bin ich in der bunten Welt der Medien aufgewachsen. Besonders gerne befasse ich mich heute mit Literatur aus den Bereichen Fantasy, Sci-Fi und Crime.

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