Andreas Eschbach im Portrait – Leben, Bücher und Erfolge

Andreas Eschbach im Portrait – Leben, Bücher und Erfolge

Er gilt als einer der bedeutendsten europäischen Science-Ficiton-Autoren. Der mehrfach ausgezeichnete deutsche Schriftsteller Andreas Eschbach zieht seine Leser immer wieder in neue, verrückte und zauberhafte Welten. Sein Wissen kommt nicht von ungefähr, wie an seiner Lebensgeschichte ersichtlich wird.

Eckdaten zu Andreas Eschbach

Geburtstag 15. September 1959
Geburtsort Ulm, Baden-Württemberg, Deutschland
Pseudonyme Keine

Lebensgeschichte

Andreas Eschbach kam am 15. September 1959 in Ulm, in Deutschland, zur Welt. Er besuchte eine normale Schule und hatte schon damals eine Affinität zum Schreiben. Mit 15 Jahren, 1975, erschien erstmals eine Kurzgeschichte von ihm auf der LKS durch Willi Voltz. Nach seinem Abitur begann er Luft- und Raumfahrttechnik in Stuttgart zu studieren. Noch heute merkt man seiner Literatur viele dieser fachlichen und technische Hintergründe an. Seine Bücher heben sich besonders durch die gründliche Recherche und das fachliche Know-How von vielen anderen Büchern im SciFi-Genre ab. Nach einiger Zeit brach Andreas Eschbach das Luft- und Raumffahrttechnik Studium ab, als er einen Job als Softwareentwickler und Unternehmer fand. Das Schreiben jedoch vergaß er nie. Wie Eschbach auf seiner Website erwähnte, hat immer davon geträumt im Kino zu sitzen und eine Verfilmung seines Romans durch Steven Spielberg zu sehen. Neben Steven Spielberg gehören Konsalik, Simmel, Kneifel, Hamsun, Hemingway und Astrid Lindgren zu seinen literarischen Vorbildern. Mittlerweile kann Andreas Eschbach selbst von seiner Tätigkeit als Schriftsteller leben. Seine Werke sind in Millionen Auflagen erschienen und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt, unter anderem ins Englische, Französische, Italienische, Spanische, Niederländische, Tschechische, Polnische, Russische, Lettische, Japanische oder Türkische.

Sein Wissen über das Schreiben hat er viele Jahre lang als leitender Referent auf Schreibseminaren präsentiert. Dieses Engagement für Nachwuchsautoren setzt er auch auf seiner Website fort. Im Jahr 2005 führte er an der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel ein Schreib-Experiment durch. Im Rahmen dieses Experiments schrieben insgesamt 15 Teilnehmer in nur 44 Stunden die Rohfassung eines kompletten Romans. Noch immer pflegt er einen sehr engen Kontakt zu seinen Lesern und Fans und steht jedem, der es versucht, auf seiner Website Rede und Antwort. Besonders ist Andreas Eschbach auch deshalb, weil er die Geheimnisse der Literatur und seines Erfolges nicht für sich behält, sondern mit den Menschen teilt. Für sein Schaffen hat er bis dato zahlreiche Auszeichnungen bekommen. Heute ist Andreas Eschbach in zweiter Ehe verheiratet und lebt in der Bretange.

Alle Bücher und Publikationen von Andreas Eschbach

Reihe Einordnung Buchtitel Erscheinungsjahr
 – Kurzgeschichte Welt des Unheils 1975
Kurzgeschichte Dolls 1991
Roman Die Haarteppichknüpfer 1995
Kurzgeschichte Der Mann aus der Zukunft 1995
Roman Solarstation 1996
Kurzgeschichte Überraschungsgäste 1996
Kurzgeschichte Die Wunder des Universums 1997
Kurzgeschichte Jenseits der Berge ?
Roman Das Jesus Video 1998
Perry Rhodan Heft #1935 Der Gesang der Stille 1998
Roman Kelwitts Stern 1999
Kurzgeschichte Druupies 1999
Kurzgeschichte Humanic Park ?
Sachbuch Software nach Maß. Planung, Realisierung und Kontrolle von EDV-Projekten 2000
Roman Quest 2001
Roman Eine Billion Dollar 2001
Kurzgeschichte Ein lausiger Historiker 2001
Kurzgeschichte Halloween ?
Kurzgeschichte Unerlaubte Werbung ?
Kurzgeschichte Der Drache im Hindukusch ?
Jugendroman Perfect Copy 2002
Roman Exponentialdrift 2003
Roman Der Letzte seiner Art 2003
Jugendroman Die seltene Gabe 2004
Kurzgeschichte Quantenmüll 2004
Sachbuch Das Buch von der Zukunft 2004
Kurzgeschichte Eine Trillion Euro 2004
Roman Der Nobelpreis 2005
Das Marsprojekt Jugendroman Das ferne Leuchten 2005
Perry Rhodan Heft #2295 Die Rückkehr 2005
Das Marsprojekt Jugendroman Die blauen Türme 2005
Das Marsprojekt Jugendroman Die gläsernen Höhlen 2006
Roman Ausgebrannt 2007
Das Marsprojekt Jugendroman Die steinernen Schatten 2007
Das Marsprojekt Jugendroman Die schlafenden Hüter 2008
Kurzgeschichten-
sammlung
Eine unberührte Welt 2008
Roman Ein König für Deutschland 2009
Das Marsprojekt Jugendroman Das Marsprojekt – Der flüsternde Sturm 2009
Perry Rhodan Heft #2503 Die Falle von Dhogar 2009
Kurzgeschichte Gibt es ein Leben auf dem Mars? 2009
Kurzgeschichte Die Liebe der Jeng ?
Out-Trilogie Jugendroman Black*Out 2010
Roman Herr aller Dinge 2011
Out-Trilogie Jugendroman Hide*Out 2011
Perry Rhodan Heft #2614 Ein unbedeutender Mann 2011
Out-Trilogie Jugendroman Time*Out 2012
Roman Todesengel 2013
Perry Rhodan Heft #2700 Der Techno-Mond 2013
Roman Der Jesus-Deal 2014
Kurzgeschichte LOVE HACKING 2014
Aquamarin Jugendroman Aquamarin 2015
Perry Rhodan Heft #2812 Willkommen im Tamanium! 2015
Perry Rhodan Heft #2813 An Rhodans Grab 2015
Roman Teufelsgold 2016
Kurzgeschichte Acapulco! Acapulco! 2016
Aquamarin Jugendroman Submarin 2017

Auszeichnungen

  • 1994/1995: Arno-Schmidt-Stipendium
  • 1996: Deutscher Science Fiction Preis für Die Haarteppichknüpfer als bester Roman
  • 1997: Deutscher Science Fiction Preis für Solarstation als bester Roman
  • 1997: Kurd-Laßwitz-Preis für Solarstation als bester Roman
  • 1998: Deutscher Science Fiction Preis für Die Wunder des Universums als beste Kurzgeschichte
  • 1999: Deutscher Phantastik Preis für Das Jesus Video als bester Roman
  • 1999: Deutscher Science Fiction Preis für Das Jesus Video als bester Roman
  • 1999: Kurd-Laßwitz-Preis für Das Jesus Video als bester Roman
  • 2000: Kurd-Laßwitz-Preis für Kelwitts Stern als bester Roman
  • 2000: Prix Bob Morane für Die Haarteppichknüpfer
  • 2000: Grand Prix de l’Imaginaire für Die Haarteppichknüpfer
  • 2002: Kurd-Laßwitz-Preis für Quest als bester Roman
  • 2004: Kurd-Laßwitz-Preis für Der Letzte seiner Art als bester Roman
  • 2004: Deutscher Science Fiction Preis für Der Letzte seiner Art als bester Roman
  • 2004: Deutscher Phantastik Preis für Der Letzte seiner Art als bester Roman
  • 2004: Grand Prix de l’Imaginaire für Eine Trillion Euro in der Kategorie Prix européen
  • 2005: Deutscher Phantastik Preis für Quantenmüll als beste Kurzgeschichte
  • 2006: LesePeter Februar für Die seltene Gabe
  • 2008: Kurd-Laßwitz-Preis für Ausgebrannt als bester Roman
  • 2009: Kurd-Laßwitz-Preis für Survival-Training als beste Kurzgeschichte
  • 2010: Prix Bob Morane für Ausgebrannt
  • 2010: Kurd-Laßwitz-Preis für Ein König für Deutschland als bester Roman
  • 2012: Kurd-Laßwitz-Preis für Herr aller Dinge als bester Roman

Beitragsbild: © Robert Kneschke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.