Der Traum vom Schriftsteller werden – Der Schlüssel zum Erfolg

Der Traum vom Schriftsteller werden – Der Schlüssel zum Erfolg

Autor werden. Das ist wohl einer der beliebtesten Traumberufe bei Kindern – und zugegebener Weise auch bei Erwachsenen. Ich nehme mich von dieser Wunschvorstellung nicht aus. Doch was die wenigsten wissen: Es kann mehr sein als nur ein Traum. Schriftsteller werden ist ein Berufswunsch, den man ergreifen kann, wenn mein ein paar Tricks und Kniffe kennt. Diese Geheimrezeptur habe ich in meiner Zeit beim Radio und als freie Journalistin kennengelernt. Du möchtest Schriftsteller werden? Ich möchte dir dabei helfen.

Es gibt viele Möglichkeiten, um mit dem Schreiben Geld zu verdienen. Freiberufler, Blogger, Selfpublisher und Journalisten haben sich die Vision erfüllt, mit ihren Texten ihr Einkommen zu sichern. Doch machen wir uns nichts vor: Schriftsteller sein. Das wäre doch etwas, oder? Wenn dieser Wunsch in dir schlummert, dann solltest du dir bewusst machen, dass da einiges mehr zu gehört, als ein bis zwei-mal die Woche einen Text zu veröffentlichen. Die meisten Autoren haben ein Geheimrezept zu haben, das sie mit niemandem teilen wollen. Doch zum Glück hast du mich, denn ich habe dieses Rezept in einigen Interviews mit verschiedenen Schriftstellern kennen lernen dürfen.

Was ist ein Schriftsteller?

Bevor ich dir dabei helfe, deinem Wunsch, Schriftsteller werden zu können, näher zu kommen, müssen wir uns erst einmal über die Definition einig werden. Was ist ein Schriftsteller überhaupt, womit verdient er sein Geld und was macht man als Schriftsteller eigentlich den ganzen Tag lang? Wie das Wort schon erahnen lässt, schreiben Schriftsteller Dinge auf. Egal ob Geschichten, Romane, Erzählungen und Novellen – einem Schriftsteller steht jedes Genre offen. Sie zeichnen sich durch Kreativität und Durchhaltevermögen aus.

Es gibt keine Ausbildung und auch kein Studium, das zu diesem Beruf führt. – Natürlich, eine Ausbildung zum Buchhändler oder ein Studium der Literatur bildet dich weiter, doch wenn du am Ende des Tages nichts aufschreibst, dann nützt dir das herzlich wenig. Ob du eines Tages in diesem Beruf arbeiten wirst, das hängt also einzig und alleine von deiner Leidenschaft, deinem Schreibstil und deiner Lust am Schreiben ab.

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Du solltest dir also genau überlegen, ob du diese Voraussetzungen erfüllst. Im Grunde solltest du Schrifsteller werden, wenn du…

  • gerne schreibst und liest.
  • du etwas zu erzählen hast.
  • du frei und selbstständig arbeiten möchtest.
  • du gute Ideen hast.
  • du keine Angst vor Neuem hast.

Übung macht den Meister

Wie bei so vielen Dingen im Leben macht Übung den Meister. Wie ich in meinem Schreibratgeber schon oft erwähnt habe, ist das Schreiben eine Art Handwerk, das man nur dann lernen kann, wenn man es regelmäßig praktiziert und übt.

Die Aufgaben eines Schriftstellers

Menschen, die Schriftsteller werden wollen, haben meistens nur eine grobe Idee davon, was diese Künstler Tag für Tag leisten. Damit, einmal im Jahr ein Buch zu publizieren, um sich dann für mehrere Monate auf die faule Haut zu legen, kommt man heutzutage nicht mehr sehr weit. Schrifsteller werden bedeutet auch, sich vieler Aufgaben außerhalb des Schreibens anzunehmen. Diese Aufgaben können manchmal lästig sein, doch sie gehören zum Gesamtpaket und machen erfolgreiche Autoren aus. Wenn du Schriftsteller werden möchtest, solltest du dir dieser Aufgaben also durchaus bewusst sein. Zu deinen To Dos in deinem neuen Traumberuf werden gehören:

  • Lange Recherchen im Internet, in Büchern und anderen Medien
  • Das Schreiben von Texten
  • Formatieren, Bearbeiten und Konzeptionieren von Inhalten
  • Verhandlungen mit Verlagen und anderen Medien
  • Retouren bearbeiten und Konzepte erstellen
  • Veröffentlichungen begleiten
  • Lesungen geben und auf Lesereisen gehen
  • Briefe beantworten und für Interviews zur Verfügung stehen
  • Kritiken lesen und annehmen

Schreiben ist leider nicht alles in dem Berufsbild. Doch auch die anderen Teile können Spaß machen. Man muss nur wissen, worauf man sich einlässt, wenn man Schriftsteller werden möchte.

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Auch solltest du dir bewusst sein, dass die wenigsten Schriftsteller in einem Arbeitsverhältnis arbeiten. Die meisten Autoren sind selbstständig. Das bedeutet, du hast normalerweise kein regelmäßiges Einkommen. Um also davon leben zu können, müssen deine Werke regelmäßig und erfolgreich veröffentlicht und verkauft werden. Dabei kann dir ein Verlag helfen. Verlage bezahlen dich in Prozenten, wenn du ein Buch veröffentlicht hast. Hast du beispielsweise eine Auflage von bis zu 5.000 verkauften Exemplaren, dann gibt dir der Verlag normalerweise bis zu 10% Anteil am Umsatz ab. Dafür übernimmt er aber auch die Vermarktung und den Vertrieb zu großen Teilen für dich.

Wie kann man nun Schriftsteller werden?

Wenn es wirklich dein Traum ist, in diesem Beruf zu arbeiten, dann geht es dir wie mir. Deshalb habe ich jetzt fünf Tipps für dich, die dir den Einstieg in diese harte Branche erleichtern sollen.

1. Du hast genug gewartet

Diesen Ratschlag meine ich todernst. Es gibt nicht sowas wie den perfekten Moment um Schriftsteller werden zu können. Wenn, dann war dieser perfekte Moment ohnehin schon gestern und definitiv nicht morgen. Du lebst im jetzt und hier, es wird Zeit, dass du dir dessen bewusst wirst und deine Träume zur Realität werden lässt. Jetzt. Direkt nachdem du diesen Beitrag gelesen hast.

2. Lese und lerne

Wenn dir die Inspiration noch fehlt und du nicht weißt, welche einzigartige Geschichte du überhaupt zu erzählen hast, oder – im Gegenteil – nicht weißt, wie du sie zu erzählen hast, dann nimm dir Zeit und lese. Schließlich ist es dein Traum gelesen zu werden. Es wäre doch sehr heuchlerisch diesen Wunsch zu pflegen, wenn du selber nicht auch gerne liest. Schließlich kann ein guter Koch auch nur deshalb gutes Essen zubereiten, weil er regelmäßig neue Speisen probiert und sich dadurch weiter entwickelt.,

3. Fange an zu Schreiben

Auch wenn es dir momentan vielleicht noch schwer fällt, nur das Schreiben selbst wird dich deinem Wunschziel, Schriftsteller werden zu können, näher bringen. Auch wenn deine ersten Notizen vielleicht niemals jemand lesen wird, es wird dir doch dabei helfen, deine eigene Stimme und deinen eigenen Stil zu finden.

4. Gib jetzt nicht auf!

Jeder kennt sie, jeder hatte sie schon mal und jeder hasst sie: Die Schreibblockade. Doch das ist kein Grund zur Panik. Manchmal braucht man einfach eine kurze Pause. Lege deinen Notizblock beiseite oder fahre deinen PC einfach mal runter. Dann gehe an die frische Luft, höre dir Musik an, lese, schaue einen Film oder rede mit deinen Freunden und deiner Familie. Inspiration lässt sich da draußen so gut wie überall finden. Du musst es nur zulassen.

5. Es braucht Routine und Kritikfähigkeit

Am einfachsten führt der Weg zum eigenen Buch, wenn du Routinen entwickelst. Nimm dir vor, jeden Tag eine bestimmte Anzahl an Seiten oder eine bestimmte Zeit lang am PC zu sitzen und zu schreiben. Selbst wenn du in dieser Zeit nur eine leere Seite anstarrst, du denkst unweigerlich über dein zukünftiges Buch nach. Außerdem hilft es, wenn du dein Geschriebenes Leuten aus deinem Umfeld gibst und sie nach ihrer Meinung fragst. Kritik kann hart sein, doch sie ist auch hilfreich.

Ich wünsche dir, dass du es schaffst, Schriftsteller zu werden. Es ist unwichtig, ob du dieses Ziel als Buchautor, als eBook-Autor oder auch als Blogger – so wie ich – erfüllst. Wenn es dein Traum ist, vom Schreiben zu leben, dann kannst du es schaffen und dazu gehören. Lasse mich gerne in den Kommentaren wissen, woher du deine Inspiration ziehst und vielleicht auch, woran dein Traum aktuell noch scheitert. Ich würde mich freuen, wenn ich dir dann helfen kann.

Beitragsbild: © dh_creative – pixabay.com

Hinter nonsensente stecke ich, Sarah. Seit dem Jahr 2015 bin ich Bloggerin. Ich schreibe auf meinem Blog über Dinge, Welten und Menschen. Kurzum über alles, was mich bewegt. Als Pixelfreundin bin ich in der bunten Welt der Medien aufgewachsen. Besonders gerne befasse ich mich heute mit Literatur aus den Bereichen Fantasy, Sci-Fi und Crime.

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