Inspirationsquellen: Balsam für die Kreativität

Inspirationsquellen: Balsam für die Kreativität

Unsere Kreativität kann eine ganz schöne Zicke sein. Ganz gleich ob im Marketing, in der Fashion Industrie, als Designer oder als Autor: Hin und wieder fühlen wir uns doch alle etwas un-inspiriert. Deshalb möchte ich dir meine liebsten Inspirationsquellen ans Herz legen, die mir immer wieder dabei helfen, neue Inspiration zu schöpfen, Schreibblockaden zu überwinden und wieder frisch motiviert zurück an die Arbeit zu gehen.

Was nützen mit Inspirationsquellen?

Inspiration ist maßgeblich für unsere persönliche Entwicklung. Nicht nur beim Schreiben oder künstlerischem Schaffen ist es wichtig, inspiriert zu sein, auch für die Entwicklung von unserem eigenen Horizont ist es elementar, dass wir unser Gehirn fortgehend schulen und auf neue Dinge vorbereiten. Inspiration ist der Antriebsstoff für unseren Körper und Geist. Sie sorgt dafür, dass wir in unserem alltäglichen Schaffen nicht untergehen und am auch weiterhin am Ball bleiben. Inspirierend können dabei viele Dinge im Leben sein. Oft sind diese Dinge dabei auch ganz unterschiedlich: Manchmal fühlen wir uns von der Stille inspiriert, manchmal ist Input eine gute Inspirationsquelle.

Die Natur & das eigene Umfeld

Eine der besten Inspirationsquellen ist die Natur. Zeit außerhalb der eigenen vier Wände zu verbringen, kann ungemein dabei helfen, neue Ideen und neue Inspiration zu entwickeln. Egal ob im Wald, am See, in den Bergen, auf den Feldern oder am Meer: Je unberührter die Natur ist und je einsamer wir ihr gegenüber stehen, desto mehr Zeit haben wir, um in uns selbst zu lauschen. Die Natur kann gewaltig und beeindruckend sein und hinterlässt in unseren Erinnerungen ihre Spuren. Es ist hilfreich, sich einfach von der Außenwelt treiben zu lassen. Je schärfer die Beobachtungen, beispielsweise von wehendem Gras oder sich wiegenden Bäumen, sind und je mehr Bilder wir in unserem Kopf abspeichern können, desto mehr können wir später auch wieder abrufen.

Aber auch das eigene Umfeld kann sehr inspirierend sein, wie beispielsweise der eigene, unaufgeräumte Schreibtisch, das Haustier, das Schabernack treibt oder die alltäglichen Begegnungen mit seiner Familie, Arbeitskollegen oder Freunden. Wichtig ist es nur, offen für Neues zu sein, um Neues auch aufnehmen zu können.

Kunst und Musik

Ein alt bewährtes Mittel, um an neue Inspiration zu gelangen, kann auch die Kunst oder die Musik sein. Viele Menschen versetzen sich gerne und oft selber in eine inspirative Stimmung, indem sie sich von der Außenwelt abkapseln, Musik laut aufdrehen und dementsprechend dazu passende Bilder sich ansehen. Diese Methode hat sich schon oft bewährt und lässt sich relativ einfach umsetzen.  Ich habe für dich auf Pinterest eigens dafür verschiedene Pinnwände angelegt. Eine gute Begleitung dafür kann der eigene Spotify Account sein. Es gibt viele bereits vorgefertigte Playlists, in denen du dir die gewünschte Stimmung schon fast liefern lassen kannst.

Inspiration aus Gesprächen ziehen

Wenn die eigene Wanderung in die Natur nicht von Erfolg gekrönt war, kann auch der Austausch mit anderen Menschen eine gute Inspirationsquelle sein. Menschen sind alle unterschiedlich, haben andere Arten und Weisen zu sprechen, zu gestikulieren und andere Gedanken über verschiedene Themen. Das ist sehr hilfreich dabei, wenn man neue Blickwinkel und Perspektiven für sich selber erschließen möchte. Dabei kann es genauso hilfreich sein, sich bewusst mit seiner eigenen Familie oder seinen eigenen Freunden auseinander zu setzen, wie sich mit völlig Fremden zu unterhalten oder mit Personen, denen man bis dato stets eine gewisse Abneigung gegenüber gebracht hat. Wichtig ist, wie für alle Inspirationsquellen, die eigene Aufgeschlossenheit Neuem gegenüber.

Ziele haben

Ziele zu haben ist der relevanteste Punkt dabei, wenn es darum geht, inspiriert zu arbeiten oder sich neue Inspiration zu schaffen. Der Mensch braucht für alles, was er tut, einen Grund. Stelle dir dementsprechend die Frage: Wieso möchte ich mich inspirieren lassen? Geht es mir um einen neuen Lebenssinn, um die gestalterische Idee zu einem neuen Produkt, um die Geschichte für ein Buch oder um die Arbeit an mir selbst? Je nachdem wie deine Antwort lautet, sollte auch der Ansatz, den du hast, anders sein. Die Arbeit am eigenen Ich kann nämlich um einiges schwieriger werden, als die Arbeit an einem Buch, da man hier vor realen Konflikten steht und nicht alle Entscheidungen alleine beeinflussen kann.

Inspirationsquellen im Vergleich

Um dir nun die Entscheidung, wo du deine nächste Inspiration herziehen sollst, etwas leichter zu gestalten, habe ich eine Liste mit meinen liebsten Inspirationsquellen aufgestellt. Diese sind nach verschiedenen Kategorien unterteilt, aus denen du wählen kannst, von welchen du glaubst, dass sie dir am besten liegen.

Orte
  • Städte
  • Gebäude
  • Der Wald
  • Das Meer
  • Der Strand
  • Flüsse & Seen
Menschen
  • Mimik
  • Unterhaltungen
  • Gestikulierungen
Uhrzeiten
  • Die Stille der Nacht
  • Früher Morgen
  • Geschäftige Mittagsstunden
  • Gemeinsamer Abend
Erinnerungen
  • An die Kindheit
  • An die Liebe
  • An die Eltern
  • An Freunde und Verwandte
  • An schlimme Zeiten
  • An alte Feinde
Lebensmittel
  • Form & Gestalt
  • Geschmack & Geruch
  • Seltenheit
  • Wert nach Gesellschaften
  • Vegetarismus, Veganismus
Gerüche
  • Parfüm und Duftöle
  • Gerüche aus der Natur
  • Gestank
  • Unangenehme Gerüche
Geräusche
  • Musik
  • Wind der gegen die Fensterschreiben schlägt
  • Regen auf dem Boden oder dem Dach
  • Stimmen in Menschenmassen
  • Gegenstände, die sich bewegen
  • Tickende Uhren
Materialien
  • Stoffe & Kleidung
  • Oberflächen
  • Naturstoffe
Farben
  • Malfarben
  • Farben am Horizont
Tätigkeiten
  • lesen
  • Sport
  • Spaziergänge
  • fernsehen
  • Shoppen gehen
  • gemeinsam Essen
  • Holz hacken

Natürlich können auch verschiedene Kreativitätstechniken dabei helfen, die eigene Kreativität und – damit verbunden – auch die Inspiration ein wenig anzukurbeln. Eine andere bewährte Methode, um auf neue Ideen zu kommen und um seine Ideen zu ordnen, ist die Schneeflockenmethode von Ingermanson. Was hilft dir dabei, kreativ zu werden? Hinterlasse mir sehr gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken zu diesem Thema.

Beitragsbild: © StockSnap – pixabay.com

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