Wie man eine Marke aufbaut – Meine Erfahrung mit designenlassen

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»Das Internet vergisst nicht.« So heißt es ja so schön. Menschen hingegen vergessen schnell. Es bedarf einiges an Arbeit und an Kreativität, um bei den Menschen in Erinnerung zu bleiben. Als Blogger, Influencer, Autor oder auch als Unternehmen gilt es deshalb eine Marke aufzubauen. Doch eine Marke aufbauen ist gar nicht so einfach. Man braucht den einen Wiedererkennungswert. Den Reason Why. Auch ich habe lange überlegt, wie ich meinen digitalen Fußabdruck vertiefen kann. Dafür habe ich mir die Unterstützung von Grafikern über designenlassen geholt. Wie ich das gemacht habe und ob sich die Mühe gelohnt hat, das erfährst du jetzt.

Die Mission: Ein neues Logo für ein neues CD

Ich habe schon lange überlegt mir ein professionelles Logo designen zu lassen. Ich selber habe viele Ideen, ich zeichne gerne, doch ich bin kein Designer. Sei es ein Roman oder ein Blog – wir entscheiden uns etwas zu lesen, weil wir die Geschichte dahinter glauben und sie uns interessiert. Das funktioniert nur durch eine gute Kombination aus Branding und Corporate Identity. 

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Um eine erfolgreiche Marke zu definieren und um sein Produkt den eigenen Kunden nahe zu bringen, braucht man ein Image. Der erste Eindruck zählt. Deine Inhalte können noch so gut sein, wenn deine Website den User abschreckt, wird er sie niemals lesen. Und was ist aussagekräftiger als ein Logo?

Individuelles Logo-Design erstellen lassen

Gerade als Gründer einer Firma oder als Selbstständiger ist der professionelle Auftritt entscheidend für die eigene Markenstrategie. Ich habe mich dazu entschieden, mir bei meinem Vorhaben helfen zu lassen und über designenlassen einen Logo-Contest eröffnet. Die Grundidee dahinter ist simpel: Du entscheidest dich für das Preisgeld, das du bereit bist zu zahlen. Du wählst eine Dauer aus und die Designs flattern dir ins Haus. Wenn dir eins gefällt: Gut! Gefällt dir keines, bist du nicht zu der Abnahme eines Designs verpflichtet.

Nicht nur in Sachen Logo geht dir die Website zur Hand. Du hast auch die Möglichkeit dir in folgenden Bereichen Unterstützung zu holen:

  • Logo & Corporate-Design (z. B. Logo, CD, Briefpapier)
  • Web-Design & Apps (z. B. Icon, App, Banner, Landing Page Design)
  • Namensfindung (z. B. Firmenname, Slogan)
  • Werbung & Illustrationen (z. B. Flyer, Broschüren, Maskottchen, Anzeigen)
  • Verpackung & Cover (z. B. Etiketten, Buchcover, CD-Cover)
  • Sonstiges (z. B. T-Shirt-/Bekleidungs-Design & Merchandising)

Der Ablauf

Im ersten Schritt muss man sich bei designenlassen registrieren und einige Informationen über sich bereit stellen. Danach kann man auch schon festlegen, ob man beispielsweise, wie ich, ein Logo Design oder auch ein Buchcover Design erstellen lassen möchte. Die Einrichtung war einfach. Ich konnte etwas über mich, meine Ideen und meine Wünsche erzählen und anhand verschiedener Regler das Briefing vervollständigen.

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Kommunikation

Mit dem Einrichten der Zahlungsinformationen ist so ein Briefing auch schon live und das designen kann beginnen. Ich persönlich habe schon innerhalb weniger Stunden meine ersten Designs bekommen. Nach der Hälfte der Zeit waren es bereits 50 Entwürfe, die auf mich gewartet haben. Entwürfe, auf die die Designer gerne Feedback von mir haben wollten. Die Art zu kommunizieren ist simpel – entweder via Chat oder aber auch direkt unter dem entsprechenden Entwurf. Ich hatte die Chance meine Änderungswünsche anzubringen und in den Austausch zu gehen, um so meinem Traum-Design Stück für Stück näher zu kommen. Lieblingsdesigner konnte ich einfach zu Projekten einladen.

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Es ist mir anfangs gar nicht so leicht gefallen, immer den richtigen Umgangston zu finden. Eine Marke aufbauen braucht Geduld. Insgesamt wurden während der Laufzeit meines Projekts vier Designs von den Designern zurück gezogen.

Ich persönlich war sehr überrascht von der Kreativität, dem Einfallsreichtum und der Freude, mit der die Designer ihre Ideen präsentiert haben. Nach wenigen Tagen bin ich in meiner neuen Rolle als Projektleiter aufgegangen. Ich hätte sicher auch noch viel mehr Designs erhalten können, hätte ich meinen Contest via Highlights, Newsletter, Top-Listing, Vorteilspaket oder Facebook für einen kleinen Aufpreis zusätzlich bewerben lassen.

Votings

Am Ende stand ich vor vielen großartigen Designs, die ich mir alle für meine Website hätte vorstellen können. Zum Glück hatte ich Freunde und Familie, die mir bei der richtigen Auswahl behilflich waren. Das Schöne bei dem Projekt war, dass ich die Chance hatte, Votings zu verschiedenen Designs stattfinden zu lassen. Dafür konnte ich einfach meine Lieblingsdesigns auswählen und schon wurde eine URL generiert, die ich an meine Kontakte senden konnte. Diese hatten dann die Möglichkeit über Kommentare oder über Sterne-Bewertungen ihr Feedback abzugeben.

Die finale Entscheidung lag dann bei mir.

Datenübergabe

Ich konnte mich entscheiden und mit dieser Entscheidung bin ich sehr glücklich. Ich musste nicht abwarten, bis das Projekt ausgelaufen war. Während des Contest hatte ich die ganze Zeit die Chance, ein Gewinnerdesign zu küren. Nach mehrfacher Bestätigung meinerseits war es dann auch vollbracht. Ich hatte mein Logo. Ich bin in Sachen Marke aufbauen ein Stück weiter voran gekommen und besitze nun um ein Logo mit Wiedererkennungswert und Charakter.

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Die Plattform hat mir dabei geholfen darauf zu achten, auf welche Dateiformate und welche Bedingungen ich achten müsste, wenn ich ein Design annehmen wollte. Ich erhielt dieses von meiner Designerin Veronika schon nach wenigen Stunden und ein paar weitere Stunde später folgte dann auch die Lizenz. Das beste daran ist, die Nutzungsrechte sehen vor:

Nutzungsrecht Reichweite
Sachlich Ausschließlich
Räumlich Weltweit
Zeitlich Unbeschränkt

Mein Fazit: Marke aufbauen mit designenlassen

Ich persönlich fand die Bedienung der Plattform von der ersten Minute an leicht und eingängig. Kleine Tutorials helfen einem durch die Seite. Regelmäßige E-Mails informieren einen über den Verlauf des aktuellen Projekts und geben Ratschläge, wie man noch mehr aus seinem ganz eigenen Contest heraus holen kann. Die Erstellung des Briefings bis hin zu der Kommunikation mit den Designern haben Spaß gemacht. Besonders großartig fand‘ ich die Möglichkeit, meine Kontakte durch die Votings mit in die Entscheidung mit einzubeziehen. Auch finde ich es fair, dass Designerin die Chance gegeben wird, sich von einem Contest nachträglich zurückzuziehen, sollten sie es sich anders überlegt haben.

Wenn auch du eine Marke aufbauen möchtest, dann solltest du auf jeden Fall einmal probieren dir durch professionelle Grafiker-Unterstützung einen ersten Grundbaustein legen zu lassen. Dabei ist es völlig egal, ob du deinen Blog, deine Website, dein Unternehmen oder deinen Roman weiter nach vorne bringen möchtest. Werbung steckt heutzutage in allem. Hinke dieser Zeit nicht hinterher, sei derjenige, der die Welle als erster reitet. Ich bin sehr froh, diese Erfahrungen gemacht zu haben. Ich wurde für meinen Test von designenlassen unterstützt und die Kommunikation war von dem ersten Moment an großartig.

Sei auch du großartig und denke immer einen Schritt weiter als die anderen! Ich bin auf deine Marke gespannt.

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2 Kommentare

  1. 17. Juli 2019 / 20:36

    Danke für diesen interessanten und informativen Beitrag. Falls ich mal wieder einen neuen Header bzw. ein neues Logo haben möchte, werde ich es auf jeden Fall in Betracht ziehen ebenfalls so einen Contest zu nutzen. Mich hätte aber noch stark interessiert, was du nun für das neue Logo gezahlt hast. Magst du das noch verraten? Diese Information fände ich sehr hilfreich um einzuschätzen, wie viel Geld man bereit sein muss auszugeben.

    • Sarah
      Autor
      21. Juli 2019 / 10:05

      Hallo Stephie,

      einen Logo Contest über die Plattform kann man ab ca. 180€ starten. Nach oben sind – wie bei so vielen Dingen im Leben – keine Grenzen gesetzt. 🙂
      Liebe Grüße

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